How-to-guide: Idee und Konzept des eigenen Pop-up-Stores

Den eigenen Pop-Up-Store eröffnen - das muss man wissen

Jedes Unternehmen und Vorhaben beginnt mit einem Gedanken. Dieser entwickelt sich zu einer Idee, die schließlich in ein Konzept umgewandelt werden muss. So auch im Pop-up-Business. Wer erfolgreich mit seinem Pop-up-Store sein möchte, braucht nicht nur eine fixe Idee, sondern auch ein Konzept. Worauf man bei der Planung und Ausarbeitung seiner Idee achten muss, erklärt dieser Artikel.

Immer das Ziel vor Augen haben

Mit einem Pop-up-Store will man die eigene Marke der Öffentlichkeit präsentieren. Dafür bedarf es nicht nur einer guten Idee, sondern auch einer Ausarbeitung eines durchdachten Konzeptes. Zu allererst sollte definiert werden, was das Ziel des Pop-up-Stores ist. Was will man mit den angebotenen Produkten bewirken?

Mit einem Pop-up-Store hat man verschiedene Möglichkeiten wie dem offensichtlichen Warenverkauf, aber auch die Lenkung der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Marke. Somit kann man über einen Pop-up-Stores nicht nur Produkte verkaufen, sondern auch neue Kunden gewinnen und bestehende Kundschaft stärker an die Marke binden

Wer beispielsweise seine Produkte nur online anbietet, kann sich mit Hilfe eines Pop-up-Stores den Kunden auch offline präsentieren. Somit hat man die Möglichkeit, mit der Kundschaft direkt ins Gespräch zu kommen. Zusätzlich lassen sich mit einem Pop-up-Store aufgrund kurzer Mietverträge und vergleichsweise günstigen Preisen neue Produkte und Standorte ohne größeres Risiko testen.

Aber: Es ist weniger ratsam, all diese Möglichkeiten miteinander zu kombinieren. Daher sollte man sich im Vorfeld genau überlegen, welches Ziel man beim eigenen Pop-up-Store in erster Linie verfolgen will.

Zeitlichen Rahmen für Eröffnung festlegen

Das praktische an einem Pop-up-Store: Man kann sich Zeit nehmen. Das heißt: Meistens muss das Projekt nicht in möglichst kurzer Zeit umgesetzt werden. Am besten ist es, sich einen Zeitraum von einigen Wochen oder Monaten zu stecken, innerhalb dessen der Pop-up-Store eröffnet werden soll. Ein zeitlicher Rahmen ist dahingehend wichtig, um auf ein bestimmtes Datum hinarbeiten und sich zudem Deadlines setzen zu können. Gleichzeitig bringt das Stecken eines Zeitrahmens eine gewisse Flexibilität mit. Dadurch fällt auch der nächste Schritt – die Auswahl der richtigen Location und Lage – deutlich leichter.

Aber: Man sollte auch äußere Faktoren bei seiner Zeitplanung berücksichtigen. Gibt es beispielsweise einen Zeitraum, in dem die angebotenen Produkte besonders gefragt sind? Das kann beispielsweise auf Bademode zutreffen, die vor allem in den Sommermonaten gekauft wird. Weitere Beispiele sind das Weihnachtsgeschäft oder die Berliner Fashion Week.

Gleichzeitig sollte man bedenken, dass es zu den oben genannten Zeiten auch mehr Konkurrenz gibt, wodurch die eigene Präsenz deutlich erhöht werden muss. Zudem sollte man zu solchen Zeiten mehr Flexibilität mitbringen, beispielsweise um auf andere Termine ausweichen zu können.

Gibt es einen festen Zeitpunkt, zu dem der Pop-up-Store eröffnet werden muss, beispielsweise wegen einer Produkteinführung, fungiert der Store als reines Marketinginstrument. In diesem Fall sollte früh mit der Planung gestartet werden. Auch die Ausarbeitung eines Plan B kann hier hilfreich sein.  

Aber: Es gibt immer Faktoren, die man nicht selbst beeinflussen kann. Vor allem bei externen Aufträgen und Anfragen sollte ein gewisser Spielraum eingeplant werden.

Markenimage kreieren

Ein wichtiger Punkt ist die Definition des eigenen Auftretens. Wie soll die Marke, das eigene Produkt in der Öffentlichkeit dargestellt werden? Es ist wichtig, sowohl ein Markenimage als auch ein Markenerlebnis zu schaffen. Nur so erinnern sich die Kunden nach dem Besuch des Pop-up-Stores auch an die Produkte und die Marke.

Dabei geht es darum, sich von anderen Marken mit einem eigenen wiedererkennbaren Stil abzuheben. Diesen Punkt sollte man bereits bei der Festlegung des Standortes bedenken, damit dieser bereits grob auf den Stil der Marke angepasst werden kann. Dabei spielt auch das Ladendesign eine wichtige Rolle. Denn auch die Inszenierung des Stores selber muss zum Markenimage passen. Überspitzt gesagt: Wer umwelt- und tierfreundliche Produkte anbietet, aber beim Interieur auf Fell und Leder setzt, hat sein eigenes Konzept und Image nicht ganz verstanden.

Neue Wege beschreiten

Oft fällt es dem Menschen schwer, altbekannte Pfade zu verlassen. Aber gerade im Pop-up-Business kann dies sehr sinnvoll sein. Denn dadurch kann man sich ein Alleinstellungsmerkmal aufbauen und sich von der Masse absetzen. Man kann beispielsweise mehrere Pop-up-Konzepte miteinander kombinieren. Wie wäre es beispielsweise, wenn man neben seinen Produkten auch Getränke an einer Bar anbietet? Oder wenn man Mode mit Kunst oder Musik verbindet? Der Kreativität sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.

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