Pop-Up-Campingplätze & Pop-Up-Camps

Die coole Alternative zum Campingplatz

Seit Jahren boomt der Verkauf von Wohnmobilen, in der Corona-Krise haben die Zahlen noch einmal zugelegt. Auch Zelte sind beliebt wie nie zuvor. Was aber, wenn die Campingplätze voll sind? Pop-Up-Camps sind eine innovative – und coole - Alternative.  

Urlaubstrend Camping

Pop-up-Camps – Die coolere Alternative zum Campingplatz.

Die Corona-Krise verändert das Verhalten der Verbraucher. So entdecken viele ihre neue Liebe für das Fahrradfahren (Fahrradhändler verzeichnen ein deutliches Plus bei den Verkaufszahlen) und auch das Campen findet zunehmend neue Fans: die Zahl der Wohnmobile ist in Deutschland um 30 Prozent gestiegen, heute gibt es 200.000 Camper Vans mehr als noch vor fünf Jahren, wie die Zahlen der Zulassungsstellen zeigen. Auch der Verkauf von Zelten boomt, mittlerweile haben sogar große Discounter Campingausrüstung im Angebot.

Temporäre Locations für alternatives Camping

Allerdings führt der Ansturm auf die deutschen Campingplätze auch zu Platzmangel. An beliebten Zielen wie der Nord- und Ostsee sowie im bayerischen Voralpenland sind die Plätze voll. Eine Alternative bieten hier Pop-Up-Camps: freie Flächen, die kurzfristig für Camper zur Verfügung gestellt werden können. „Pop-Up-Camps“ heißt auch die junge Firma, die Jobst von Paepcke jetzt gegründet hat. Der Hamburger Unternehmer betreibt eigentlich eine Agentur für Filmproduktion, die corona-bedingt aber kaum ausgelastet ist. Daher engagiert sich von Paepcke jetzt für sein neues Projekt, die Pop-Up-Camps.

Für temporäre Camps eignen sich Flächen, die schnell zur Verfügung stehen, keine Infrastruktur benötigen und wenig kosten, erklärt der Gründer. Beispielsweise könnten Betreiber von Festivalflächen ihre brach liegenden Gelände zu Campingplätzen auf Zeit umfunktionieren. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten, denn die Festivalbranche ist durch Corona schwer angeschlagen und könnte auf diese Weise Einnahmen erzielen. Gerade junge Camper zwischen 20 und 30 Jahren hätten andere Ansprüche als die klassischen Wohnmobilisten ab 50, weiß de Paepcke: ein Platz in der Natur sei ihnen wichtiger als ein saniertes Waschhaus. Gärten, Hinterhöfe, Wiesen und Weiden mit ausreichend Platz für ein paar Fahrzeuge seien die idealen Locations für Pop-Up-Camps.

Komfortable Buchung über die Website

Mittlerweile hat de Paepcke über 100 private Anbieter in ganz Deutschland auf seiner Pop-Up-Liste. Neben einfachen Plätzen in der Natur gibt es auch Angebote am Strand, die beispielsweise mit einem Workshop für Stand Up Paddling (SUP) verbunden sind. Nach einer Anmeldung und der vorgeschriebenen Registrierung auf der Website bucht der Gast seine Wunsch-Location. Die Übernachtungspreise variieren je nach Standort zwischen 10 Euro und 40 Euro. Davon behält der Gastgeber 90 Prozent, zehn Prozent sowie eine Service-Gebühr gehen an Pop-Up-Camps. Besonderen Wert legen die Organisatoren der Pop-Up-Camps auf die Einhaltung der Abstandsregeln und das eigenverantwortliche Entfernen von Müll.

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