Trend Pop-Up-Hotels

Hotel-Trend: Cool und nur für kurze Zeit

Eine Unterkunft auf Zeit, am besten an einem außergewöhnlichen Ort – so lässt sich das Konzept der Pop-Up-Hotels beschreiben. Die temporären Hotels treffen einen Nerv bei den Gästen, sie tanzen aus der Reihe und eignen sich gut für coole Insta-Shots.

Der Reiz des Ungewöhnlichen

Quelle: Taco Bell

Pop-Up-Hotels sind abwechslungsreich und spannend: ob Jurte, Container, umfunktionierte Scheune oder neu gestalteter Wohnblock, temporäre Hotels sind nicht an herkömmliche Gebäudestrukturen gebunden und bieten den Reiz des Ungewöhnlichen. Das innovative Konzept kommt gut an bei den Gästen: Pop-Up-Hotels sind nachgefragt, Preise starten bei rund 150 pro Nacht, können aber je nach Location bis zu 1.000 Euro betragen.

Pop-Up Glamping

Zahlreiche Anbieter nutzen komfortable Camp-Infrastrukturen für Pop-Up-Hotels. So setzt die britische Reiseagentur Black Tomato auf Glamping-Unterkünfte an abgelegenen Orten: “Clients now have the opportunity to create and design their own luxury temporary accommodation in places so private that no one else will have stayed there before, or again in the same way”, sagt Gründer Tom Marchant über das Konzept von „Blink“. Eines der ersten Pop-Up-Projekte von Blink war ein luxuriöses Camp mit Kuppelzelten auf dem Salzsee Salar de Uyuni in Bolivien. Zwischen drei und fünf Monaten benötigen die Veranstalter nach eigenen Angaben, um eine Pop-Up-Unterkunft vorzubereiten.

In Deutschland wurde der “Sleeperoo” Schlafwürfel für den Tourismuspreis 2018 nominiert: das Zelt für maximal zwei Personen kann theoretisch überall aufgestellt werden. Kunden buchen ein Übernachtungserlebnis in einer Region ihrer Wahl über die Website, dabei steht die Pop-Up-Unterkunft auf dem Grundstück eines Sleeperoo-Partners.

Temporäre Hotels und Pop-Down-Hotels

Auch ganze Gebäude werden zu Pop-Up-Hotels umfunktioniert: Im August 2019 eröffnete die US-amerikanische Fast-Food-Kette Taco Bell für einige Tage ein Pop-Up-Hotel in Palm Springs. Das temporäre „The Bell“ war in einem Gebäude mit rund 70 Zimmern untergebracht und stand ganz im Zeichen von Taco Bell – inklusive Design, Essensangebot und Drinks am Pool. “The Bell stands to be the biggest expression of the Taco Bell lifestyle to date. Just like some of our food innovation, this hotel brings something entirely new for fans to experience”, erklärte Marisa Thalberg, Chief Global Brand Officer bei der Fast-Food-Kette.

Eine weitere Variante sind die sogenannten „Pop-Down-Hotels“, die über einen bestimmten Zeitraum genutzt und dann generalsaniert werden. So ging zum Oktoberfest 2018 in München das Pop-Down-Hotel Krone an den Start: direkt neben der Theresienwiese erwarten den Gast 30 individuell gestaltete Doppelzimmer sowie eine Party Location in einer Gründerzeitvilla. Das temporäre Hotel soll für drei Jahre in Betrieb sein.

Pop-Up-Aparthotels

Ein eigenes Pop-Up-Konzept verfolgen US-Unternehmen wie WhyHotel oder Stay Alfred. In Zusammenarbeit mit großen Bauträgern bieten sie temporäre Zimmer in neuen Wohngebäuden an. Davon profitieren alle Beteiligten: die Bauträger können fertiggestellte Apartments vor dem Verkauf an neue Eigentümer zwischennutzen, die Gäste übernachten in brandneuen Wohnungen mit Küche und geräumigem Wohnraum.

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