Pop-up-Museen für Instagramer und Influencer

Neues Phänomen am Pop-up-Himmel

Influencer aufgepasst: Es gibt einen neuen Trend, der nicht verpasst werden sollte. Sogenannte Pop-up-Museen warten mit hippen Kulissen, ungewöhnlichen Accessoires und der perfekten Beleuchtung auf. Eines dieser Museen gibt es aktuell sogar hierzulande – in Köln-Ehrenfeld.

Kunst und Besucher verschmelzen zu einer Kulisse

Quelle: Haribo

Pop-up-Museen sind der neuste Trend und dürften bei dem einen oder anderen Instagramer für Hysterie und Begeisterung sorgen. Diese Museen, die auch gerne Selfie-Museen genannt werden, sind temporär begrenzte Ausstellungen. Dort kann man nicht einfach nur künstlerische Installationen bestaunen, sondern sich selbst zum Kunstobjekt machen.

Pop-up-Museen sind tatsächlich eigens dafür konzipiert, damit sich Influencer für das perfekte Bild in Szene setzen können – inklusive außergewöhnlicher Kulisse und besonderen Accessoires. Der Trend kommt – wie sollte es auch anders sein – aus den USA. Nach Deutschland geholt hat ihn Frank Karch; und zwar nach Köln-Ehrenfeld. Dort gibt es bis Februar 2020 noch das Supercandy-Pop-up-Museum zu bestaunen. Weitere Standorte sind geplant.

Ein pinkes Eldorado für Selfie-Verrückte

Wie der Name Supercandy bereits verrät, gibt es im Kölner Pop-up-Museum Süßes – wenn auch ausschließlich für die Augen. Die 1.200 Quadratmeter große Halle ist komplett in der Farbe Pink gehalten. Pinke Fassade, pinke Tür, 20 pinke Kulissen.

So können sich Influencer und alle, die es noch werden wollen, in ein pinkes Bällebad stürzen, sich mit pinkem Konfettiregen berieseln lassen oder mit pinken Lollies und übergroßen aufblasbaren Donuts – natürlich auch in Pink – posieren. Es gibt für Instagramer also genug Möglichkeiten, sich von  seiner Schokoladen-, oder besser gesagt pinken Seite, zu zeigen. Das alles gibt es natürlich nicht umsonst. Für einen Besuch im Supercandy müssen Besucher stolze 29 Euro berappen.

Extra-Werbung für Sponsoren

Pop-up-Museen werden in der Regel mit viel Liebe zum Detail konstruiert. Künstler übernehmen die Gestaltung der einzelnen Szenerien, was schon mal mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Zudem werden die Museen nicht selten von Firmen gesponsert, die wiederum ihre Bereiche in den Museen gestalten dürfen.

„Das ist für die Unternehmen eine sehr interessante Form der Werbung, die sich sehr schnell verbreiten kann“, erklärt Anne Höweler, Expertin für Influencer-Marketing und CEO der Marketing-Agentur Cover Communications, gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Wird ein Foto mit einer Marken-Kulisse gepostet, sorgt dies für zusätzliche Aufmerksamkeit. Über solch eine Aufmerksamkeit dürften sich aktuell auch der Süßwarenkonzern Haribo, der Eisproduzent Kissyo sowie die Fotomarke Instax freuen. Die sind nämlich Sponsoren für das Kölner Supercandy.

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