Pop-Up-Stores als effektives Marketing-Instrument

Ein gutes Konzept ist das A und O

Kunden gewinnen, die Kundenbindung stärken, auf neue Produkte aufmerksam machen – Pop-Up-Stores können viele positive Effekte für Unternehmen haben. Vorausgesetzt allerdings, das Konzept ist gut durchdacht und sorgfältig geplant.

Wie und warum Unternehmen das Pop-Up-Konzept einsetzen

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In Zeiten von Online-Shopping und innerstädtischen Leerständen suchen Händler verstärkt nach innovativen Wegen, um die Verbraucher anzusprechen. Gerade jüngere Kunden lassen sich über das Pop-Up-Konzept gut erreichen. Pop-Up-Stores, also Ladengeschäfte auf Zeit bieten kreative Mittel, um traditionellen Marken neues Leben einzuhauchen und Produkte und Kunden auf neuartige Weise miteinander in Verbindung zu bringen. Ein weiterer Vorteil der temporären Pop-Ups ist der relativ kurze Mietzeitraum. Darüber hinaus ermöglichen Pop-Up-Projekte den Händlern einen Einblick in die Kundenstruktur.

Sorgfältig geplantes Marketing-Instrument

Das Ziel eines Pop-Up-Projektes besteht nicht so sehr darin, unmittelbare Umsätze zu erzielen, sondern die Bekanntheit der Marke zu fördern und Daten zu sammeln. Pop-Up-Stores kommen spontan und launig daher, sind tatsächlich aber sorgfältig kuratierte und durchgeplante Veranstaltungen. Der Pop-Up-Trend zeigte sich vermehrt um die Jahrtausendwende und hat seitdem stark an Fahrt aufgenommen. Mittlerweile haben sich die temporären Shops fest im Einzelhandel und einigen anderen Branchen wie etwa der Musikindustrie etabliert.

Showcase Hermès Carré Club

So gab beispielsweise der Carré Club des Luxuslabels Hermès in New York den Besuchern die Gelegenheit, den Designern bei der Produktion der berühmten Seidentücher über die Schulter zu sehen. Der Pop-Up-Store erstreckte sich über 740 Quadratmeter und war mit einer Rezeption, einem Café und einer Boutique ausgestattet. Besucher konnten sich eine Membership-Karte ausstellen lassen – worauf ihre Daten erfasst wurden – sowie an Veranstaltungen teilnehmen oder einen Schal aus der limitierten Shop-Edition erwerben. Nach einem Wochenende in New York zog der Carré Club weiter nach Toronto, Singapur, Los Angeles und Mailand. Das Feedback der Besucher war sehr positiv, einschlägige Medien wie das New York Magazine, Vogue, Harper’s Bazaar und InStyle lobten den Hermès Pop-Up in den höchsten Tönen.

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