Pop-up-Stores: Die Rolle des perfekten Standortes

Pop-up-Stores richten sich nicht an das Massenpublikum, sondern an eine bestimmte Zielgruppe

Pop-up-Stores wollen richtig inszeniert sein. Trendig, innovativ und exklusiv. Doch um Kundschaft in den Store zu locken, spielt noch ein anderer Faktor eine wichtige Rolle: der Standort. Während konventionelle Ladenkonzepte stets in die Innenstadt drängen, kann das für einen Pop-up-Store eine Fehlentscheidung sein. Denn man sollte nicht vergessen: Pop-up-Stores richten sich nicht an das Massenpublikum, sondern an eine bestimmte Zielgruppe.

Zielgruppenbestimmung ist das A und O

Die perfekte Lage für den eigenen Pop-up-Store ist eng mit der Zielgruppe verbunden. Diese hängt wiederum von den Produkten und der Marke ab, die präsentiert werden. Ein Beispiel: Soll der Pop-up-Store junge und trendige Mode präsentieren, ist ein Einkaufszentrum in der Innenstadt nicht die beste Lage. Dort ist zwar die Kundenfrequenz hoch, aber vor allem ältere Leute kaufen dort ein und nicht das angestrebte hippe und junge Publikum. Dieses zieht sich in der Regel in bestimmte Stadtteile zurück. Diese sollte man ausfindig machen.

Die Standortbestimmung – eine Kostenfrage

Sicher, die Innenstadtlage ist oftmals der erste Gedanke. Doch neben der Zielgruppenfrage stellt sich noch eine ganz andere: nämlich die der Kosten. Ladeneinheiten – auch wenn es nur temporäre sind – kosten in der Innenstadt deutlich mehr Geld als in Randgebieten oder weniger hochfrequentierten Bezirken.

Anpassung oder Abhebung?

Wichtig ist es auch, sich die Frage zu stellen, wie man als Pop-up-Store-Besitzer selbst auf die angestrebte Lage reagieren möchte. Will man sich der Umgebung anpassen oder will man herausstechen? Wer ein Alleinstellungsmerkmal entwickelt, zieht natürlich schneller die Aufmerksamkeit auf sich. So kann man mit dem eigenen Ladenkonzept versuchen, der Umgebung neues Leben einzuhauchen und den sich vor Ort aufhaltenden Menschen ein besonderes Event zu bieten.

Hochfrequentierte oder ruhige Lage?

Wie viele Kunden den Pop-up-Store besuchen, entscheidet die bereits erwähnte Frequenz. Ist diese hoch, erhöht sich natürlich auch die Chance, dass viele Personen der Zielgruppe auf den Store aufmerksam werden. Aber: Eine hohe Frequenz ist zumeist mit hohen Kosten verbunden. Denn das größte Publikumsaufkommen ist in der Regel in der Innenstadt zu finden.

Es hat aber auch durchaus Vorteile, wenn man sich für eine ruhige Lage entscheidet. Mit gezieltem Marketing kann der eigene Store zum Geheimtipp avancieren. In diesem Fall muss man als Pop-up-Store-Besitzer den Nutzen einer hohen Frequenz gegen die hohen Kosten abwägen.

Konkurrenzfähigkeit oder Alleinstellungsmerkmal?

Ebenfalls wichtig ist es, die Umgebung des favorisierten Standortes zu beachten. Dabei sollte man sich die Frage stellen, ob die eigene Produktpalette in der näheren Umgebung bereits abgedeckt ist oder ob man eine lokale Marktlücke füllt.

Ist Ersteres der Fall, sollte man überlegen, ob man mit der Konkurrenz mithalten kann. In diesem Fall gilt zu beachten, dass Kunden oftmals davor zurückscheuen, einen neuen Laden zu betreten und lieber in gewohnten Geschäften einkaufen gehen. Es ist also unabdingbar, potenzielle Kunden mit neuen und innovativen Ideen und Produkten sowie mit einer kreativen Inszenierung zu überzeugen, den Store zu betreten.

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