Technik im Pop-Up-Store

Brauchen Einzelhändler eine Tech-Strategie für Pop-Up-Stores?

Der Fokus liegt bei Pop-Up-Stores häufig auf der guten Idee und dem Design. Viele Händler unterschätzen, wie wichtig die technische Ausstattung auch bei einem temporären Ladengeschäft ist.

Auch temporäre Shops benötigen Verkaufstechnik

Viele Pop-Up-Store-Gründer unterschätzen, wie wichtig die technische Ausstattung ist.

Pop-Up-Stores sind der ultimative Trend für den Einzelhandel. Marken können so auf neue Kunden zugehen anstatt abzuwarten, bis sich der eine oder andere Besucher in das reguläre Ladengeschäft verirrt. Online-Händler wiederum profitieren von temporären Offline-Standorten und können sich so neuen Käufersegmenten präsentieren. Allerdings sollten Einzelhändler den technischen Aspekt nicht unterschätzen: wer auf eine schmale Infrastruktur für den Pop-Up-Store setzt, kann möglicherweise nicht einmal Waren aus dem temporären Shopverkauf umtauschen. Oft hapert es auch an Services für Stammkunden, weil Bonuspunkte nicht erfasst werden oder Treueprogramme im provisorischen Store nicht abrufbar sind. Darunter leiden das Einkaufserlebnis der Kunden und das Personal des Shops.

Herausforderungen an die Technik

Händler müssen einige technische Herausforderungen meistern, wenn sie einen erfolgreichen Pop-Up-Store aufsetzen möchten:

- Technische Anbindung: Vollwertige PC-Kassensysteme inklusive lokalem Netzwerk und Internetanschluss aufzustellen, erfordert eine große Menge an Ressourcen. Die Alternative ist ein schmales Kassensystem mit eingeschränkter Funktionalität, was wiederum andere Problemstellungen mit sich bringt.  

- Kundendaten: Händler, die sich für eine schmale Techniklösung entscheiden, können den Kunden dadurch meist keine komfortable Kaufabwicklung bieten. Zudem gehen wertvolle Informationen verloren, weil Kundendaten nicht erfasst werden.

- Lokalisation: Gerade bei wandernden Pop-Up-Projekten ist es wichtig, jeweils die richtige Ortsbestimmung anzuwenden. Unterschiedliche Steuer-Codes oder die passende Adresse des jeweiligen „Home Stores“ sind eine technische Herausforderung für den Shop-Betreiber.

- Offline-Resilienz: statt auf eine große Lösung mit stationärem Internetanschluss etc. setzen manche Händler in ihrem Pop-Up auf mobile Hotspots oder Geräte, die mit einer Funkverbindung operieren. Kommt es zu einer Unterbrechung des Kaufvorgangs oder einem längeren Ausfall der Online-Verbindung, kann das für Kunden und Personal sehr unangenehm werden.

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