Pop-Up-Stores von Supermarkt-Betreiber Co-op in Großbritannien

Britische Supermarktkette setzt auf Pop-Up-Stores

Die britische Handelskette The Co-operative will ihr Filialnetz modernisieren. Während der Bauarbeiten können Kunden weiter in einem Pop-Up-Store von Co-op einkaufen.

Pop-Up-Stores als temporäre Co-op-Filialen

Quelle: Shutterstock

Die britische Supermarktkette The Co-operative will Pop-Up-Stores als Übergangslösung nutzen, während die Filialen des Unternehmens umgebaut werden. Die Pop-Ups werden während der Bauarbeiten den Betrieb der regulären Co-op-Shops übernehmen. Stadtviertel und Gemeinden profitieren von dem neuen Konzept, da die Versorgung mit Lebensmitteln und Gemischtwaren so auch während der Bauphase gewährleistet ist. Die temporären Läden haben sich bereits in Überschwemmungsgebieten bewährt, wo sie zur Unterstützung der Anwohner eingesetzt wurden. Gerade in ländlichen Regionen Großbritanniens ist der lokale Supermarkt oft die einzige Möglichkeit, um für den Alltag nötige Waren vor Ort einzukaufen.

Pop-Up-Shops von Rapid Retail

Für das Pop-Up-Konzept hat sich Co-op mit dem Einzelhandelsausrüster Rapid Retail zusammengetan. Die Pop-Up-Store-Module sind 21 Quadratmeter groß und können mindestens 600 Produktlinien ausstellen, das sind vier Mal so viele Waren wie bei den Vorgängermodellen. Die Pop-Up-Stores werden bis zu vier Wochen lang aufgestellt sein und  sind vollständig im Look der Co-op-Kette gestaltet. Zudem weist Nick Daffern, Geschäftsführer von Rapid Retail ausdrücklich darauf hin, dass die Module einen sehr hohen Sicherheitsstandard haben. Nach Abschluss der Bauarbeiten können die Pop-Up-Stores problemlos an einen anderen Standort verlegt werden. Eine ideale Übergangslösung also für Die Co-op-Kette, die ihr Filialnetz Schritt für Schritt modernisieren möchte.

Nachfrage nach Shop-Modulen steigt konstant

Laut Daffern ist die Nachfrage nach den Shop-Modulen in den vergangenen Jahren stark gestiegen: Viele Händler würden die Pop-Up-Stores als praktikable Lösung sehen sowohl für den temporären Einsatz als auch um langfristig zusätzliche Einnahmen zu generieren. Beispielsweise seien viele Supermärkte und Industriegebiete dazu übergegangen, mittels der Module zusätzliche Läden und Cafés auf Parkplätzen oder freien Flächen zu platzieren. So ließen sich die Verkaufsflächen einfach und kostengünstig erweitern, resümiert der Geschäftsführer von Rapid Retail.

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